Restitution

Fragen der Restitution von Kulturgütern und von Immobilien bilden einen gewichtigen Schwerpunkt in der anwaltlichen Praxis von THEMIS. Leiter dieser Praxisgruppe ist Rechtsanwalt Dr. Hannes Hartung.

Unsere Anwälte in München und Paris (mit Kooperationspartnern in Wien und Zürich) betreuen oder betreuten überregional bis weltweit bekannte Fälle wie die Sammlung Gurlitt (Schwabinger Kunstfund), die Sumpflegende,  viele Rechtsnachfolger namhafter jüdischer Sammlungen und die Verfassungsbeschwerde von David Oppenheimer.

Das Buch "Kunstraub in Krieg und Verfolgung" (de Gruyter Recht, Berlin 2005) von Rechtsanwalt Dr. Hannes Hartung zählt zu den Standardwerken in der Kunstrestitution.

Unser oberstes Bestreben ist es, bei Fällen von NS-verfolgungsbedingten Entzügen
faire und gerechte Lösungen für alle Beteiligten zu erzielen. Uns ist aufgrund unserer
jahrelangen Tätigkeit und unseres profunden akademischen Hintergrunds hier wichtig und bewusst,
dass die Beteiligten der heutigen Fälle noch heute unter den Untaten der NS-Zeit leiden,
sei es als Anspruchsteller oder in Anspruch genommener.

Wir verfolgen in diesem moralisch äußerst sensiblen Gebiet stets einen fairen Interessensausgleich
zwischen allen Beteiligten. Dort, wo das Recht nicht mehr hinreicht und die Moral den Fall prägt,
ist es entscheidend , verantwortungsvoll zu agieren und mit Respekt und Würde diesen schwierigen Fällen
und der damit verbundenen Familienschicksale zu begegnen.
 
Wir wissen, das in solchen Fällen sich in aller Regel die unschuldigen Folgegenerationen gegenüber stehen.
Der vollständige Sachverhalt lässt sich meistens nicht mehr ermitteln.
Umso mehr bemühen wir uns um einen fairen und gerechten Interessensausgleich für alle Beteiligten.

Auch Fälle der Gegenwart des internationalen Kulturgüterschutzes werden von uns bearbeitet.