Dr. Hannes Hartung

Rechtsanwalt



Trust and Estate Practicioner (TEP)
ICOM-WIPO Mediator
Spezialist für Kunst, Kultur & Medien | Vermögensnachfolge & Steuern (private clients)
Lehrbeauftragter an der LMU München, 
der FernUniversität in Hagen und der Karl-Franzens-Universität zu Graz
 

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RA Dr. Hannes Hartung wurde 2002 in Stuttgart als Rechtsanwalt zugelassen und sodann 2004 an der Universität Zürich zum Thema "Kunstraub in Krieg und Verfolgung" promoviert. Seine Dissertation wurde mehrfach (auch im Ausland)  akademisch rezensiert und im Jahre 2007 mit dem Carl-Sonnenschein-Preis ausgezeichnet.


Dr. Hartung hat mehrere Publikationen und Rezensionen insbesondere zum Kunstrecht auf englisch und deutsch in führenden juristischen Zeitschriften (u.a. NJW) veröffentlicht. Zuletzt verantwortete er das Kapitel Kunstrecht mit Musterformularen im renommierten Münchener Vertragshandbuch Band 3, Wirtschaftsrecht II.

Von 2006 bis 2011 lehrte Rechtsanwalt Dr. Hartung internationales Kunst- und Kulturrecht für die Kulturwirtschaft am Department Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2010 ist RA Dr. Hartung als Universitätslektor der Karl-Franzens-Universität Graz, seit 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen als Lehrbeauftragter mit Prüferbestellung -z.B. für Bachelorarbeiten- berufen.

Dr. Hartung verfügt über die theoretischen Kenntnisse der Fachanwaltslehrgänge für Erbrecht, für Steuerrecht und für Urheber- und Medienrecht. 2011 wurde als Mediator for Art and Cultural Heritage in die internationale Liste der ICOM (Internationaler Museumsbund) und WIPO (World Intellectual Property Organization) aufgenommen.

Im  Frühjahr 2008 macht er sich als Partner der Münchener Steuerkanzlei Badache Weindl & Partner selbständig und schloss sich im Herbst 2009 der überregionalen Kanzlei Weitnauer als Partner an. Von Januar bis Oktober 2016 war Dr. Hartung Equity Partner der überregionalen Großkanzlei Buse Heberer Fromm.

Im Herbst 2011 gründete er THEMIS, zunächst als deutsche, sodann als europäische anwaltliche Kooperation.

Aktuelle Portraits über Dr. Hannes Hartung gibt es von der dpa (erschienen u.a. in der Abendzeitung und DER WESTEN) und in der Berliner Zeitung.

Dr. Hartung ist häufig gefragter Experte in Fernsehen und Radio (ARD Morgenmagazin, Menschen der Woche, BR, SWR etc.). Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 29. Dezember 2015 über Rechtsanwalt Dr. Hannes Hartung:

Hannes Hartung wiederum ist ein Jurist, dessen Name sonst mit weit spektakuläreren Fällen als jenem der ...  in Verbindung steht: Der Münchner NS-Raubkunst-Experte war der erste Anwalt, der Cornelius Gurlitt juristisch vertreten hat, er vertritt derzeit eine Gruppe von Nazi-Opfern, die erreichen möchte, dass in der bayerischen Landeshauptstadt künftig zum Gedenken auch Stolpersteine verlegt werden dürfen. Und erst kurz vor Weihnachten hat Hartung im Zusammenhang mit der Rückgabe einer Diana-Büste an die Republik Polen von sich reden gemacht. Die Marmorbüste aus dem Lazienki-Palast, ein seit den Fünfzigerjahren gesuchtes Beutekunst-Objekt, war vor wenigen Wochen aus Privatbesitz auf dem Wiener Kunstmarkt aufgetaucht.

Das Buch "Kunstraub in Krieg und Verfolgung" und Buchbeiträge von Dr. Hannes Hartung sind unter anderem
bei Amazon erhältlich (Link zur Autorenseite).

Anwaltliche Schwerpunkte

Dr. Hartung ist Mitglied im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, in der Kulturpolitischen Gesellschaft und bei Rotary International.

 

Kontakt

THEMIS Rechtsanwälte Steuerberater
Dr. Hannes Hartung
Widenmayerstraße 15

80538 München

Telefon +49 89 38 38 240
Telefax +49 89 38 38 24 23

Linked In Linkedin       XING XING

Aktuelle Statements und Interviews

Am 14. April 2016 erschien ein Gastbeitrag von Dr. Hartung zum Regierunsentwurf zum Kulturgutschutzgesetz mit dem Titel "Kunst oder Krempel"  im Handelsblatt. Sie können diesen hier abrufen.

Am 3. Mai 2015 erschien im Tagespiegel eine Analyse von Dr. Hartung zur Frage, ob das Kunstmuseum Bern eine Erbschaftssteuer für die Sammlung Gurlitt bezahlen muss.
Sammlung Gurlitt: Zahlt das Kunstmuseum Bern Erbschaftssteuer, erschienen im Tagesspiegel vom 03.05.2015

Dr. Hartung hat die Annahme der Erbschaft durch das Kunstmuseum Bern in einem umfangreichen Beitrag in der Zeitung DIE WELT vom 26.11.2014 kommentiert. Zudem hat er eine fachliche Stellungnahme zur Frage derTestierfähigkeit des Erblassers Cornelius Gurlitt abgegeben.

Die aktuellen Beiträge können Sie nachstehend abrufen:

Kompetenzprofil
Lebenslauf
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität zu Tübingen, Referendariat am OLG Stuttgart, Assessorexamen 2000
  • Promotion an der Universität Zürich (Schweiz) zum Thema „Kunstraub in Krieg und Verfolgung“, erschienen in den Schriften zum Kulturgüterschutz bei de Gruyter Recht 2005, mehrfach rezensiert und ausgezeichnet mit dem Carl-Sonnenschein-Preis 2007
  • Rechtsanwalt seit 2002 in Stuttgart und seit 2004 in München
  • Fachanwaltslehrgänge: Spezialist im Steuerrecht (2000), Urheber- und Medienrecht (2011), Erbrecht (2015)
  • Partner der Kanzlei Badache Weindl & Partner 2008, aufgenommen im Handbuch  "Der deutsche Wirtschaftsanwalt 2008/2009" (S. 108 ff., Co-Publishing zum Kunstrecht)
  • Partner der überregionalen Kanzlei Weitnauer Rechtsanwälte 2009, aufgenommen im JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2010/2011 für die Bereiche Kunst, Stiftungen und vermögende Privatpersonen, S. 183
  • Gründer von THEMIS im Herbst 2011
Weitere Qualifikationen
  • Lehrgänge mit erfolgreichem Erwerb der theoretischen Kenntnisse nach der geltenden Fachanwaltsordnung (FAO):
    Fachanwalt für Steuerrecht bei der Deutschen Anwaltakademie, 2000 
    Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht beim Institut für Urheber- und Medienrecht, 2011
    Fachanwalt für Erbrecht (2015)
  • ICOM-WIPO Mediator in Art and Cultural Heritage, siehe Profil in der WIPO List  of Neutrals
Mandate und Projekte im Auszug
  • Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien Rückführung/Restitution eines Orden pour le Mérite
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Steuerliche Handreichung für Denkmaleigentümer
  • Bayerische Staatsgemäldesammlungen Prozessvertretung, u.a. erfolgreiche Anspruchsabwehr
  • Landeshauptstadt München Prozessvertretung („Sumpflegende“)
  • Kunsthaus Lempertz, Ketterer Kunst, Hermann Historica Beratung und Vertretung
  • Beratung und Vertretung von weiteren renommierten Auktionshäusern, Galerien, Kunstsammlern und Denkmaleigentümern (auch im Ausland, z.B. Galerie Kugel, Paris)
  • Aktuell: Vertretung der Künstler der East Side Gallery gegen das Land Berlin (Werkvernichtung und unerlaubte Vervielfältigungen), anwaltlicher Vertreter der Besitzerin des teuersten Teppichs der Welt beim OLG München
  • Vertretung der Verfassungsbeschwerde von Herrn David Oppenheimer gegen das VermG
  • Beratung und Vertretung von größeren Nachlässen und Stiftungsvermögen 
Mitgliedschaften
Lehrtätigkeiten
  • Lehrbeauftragter am Department Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München 2006-2011
    in den Fächern Kunstrecht, Urheberrecht, Medienrecht
  • Universitätslektor im Universitätslehrgang Kunst und Recht der Karl-Franzens-Universität Graz seit 2010
  • Lehrbeauftragter an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Fernuniversität Hagen seit WS 2014/2015
Publikationen

Monographie
„Kunstraub in Krieg und Verfolgung“, Dissertation Universität Zürich 2004, veröffentlicht bei den Schriften zum Kulturgüterschutz,  de Gruyter Recht, Berlin 2005

Ausführliche Rezensionen zu diesem Werk:
Dr. Michael Franz, Kunstrecht und Urheberrecht, Heft 6/ 2005, S. 191
Dr. Elena Syssoeva, Kunst im Krieg, osteuropa Recht,  2006, S. 479-481
Prof. Dr. Joachim Gruber, Hochschule Leipzig, Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, 2006, Band 66 Nr. 2, S. 516-519
Dr. Sebastian Harter-Hartmann, Durham Universität, England, in:
International Criminal Law Review 6:pp.147–149, 2006 (auf englisch)

Fachartikel (deutsch und englisch)
“International Law Seminar in The Hague: Resolution of Cultural Property Disputes“, Conference Scene des International Law Forum,
Kluwer Law International 2003

“The Holocaust and World War II Looted Art: Arbitrated between Great Dreams and Reality“, Peace Palace Papers Volume 7,  Kluwer Law International 2004

„Die Restitution der Raubkunst in Europa- Eine rechtsvergleichende Bestandsaufnahme”, in: Julius Schoeps/Anna-Dorothea Ludewig, „Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum", Berlin 2007 (einschließlich Redaktion der Anhänge und des Literaturverzeichnisses)

Praeda bellica in bellum justum?The legal development of war-booty from the 16th century to date: A chance of bettering museum practice?”, Key note pp. 25-35, in: 
War booty,  A common European Cultural Heritage, Stockholm, Sweden, 2009

Rezensionen und Statements

Rezensionen
Ebling/Schulze: Kunstrecht (Handbuch), in: NJW 2007, S. 2975
Fischer/Reich: Der Künstler und sein Recht, in: NJW 2008, S. 740
Nix/Hegemann/Hemke, Normalvertrag Bühne, Handkommentar, NZA aktuell 2009,
Heft 7, S. XX

Statements/Interviews 
”Weitergeschoben an die nächste Generation”, in:
Die Welt vom 26.10.2004, Feuilleton, S. 28

Teilnahme am SWR 2 Forum (überregionales Radio) am 21.11.2006 zum Thema „Druckmittel Drittes Reich? Die neuen Rückgabe-Forderungen an deutsche Museen“ mit Professor Roth und Professor Stölzl

Zur Frage der Wiederauffindung von Kulturgütern im International Herald Tribune, Ausgabe vom 27.12.2004, zur Raubkunstdebattte (nach dpa Interview) in vielen überregionalen Zeitungen am 23./24.04.2007

Der Artikel "System der Unantastbarkeit" von Kathrin Sachse im FOCUS Nr. 49  enthält eine ausführliche Stellungnahme von RA Dr. Hannes Hartung über die Echtheit von Gemälden, Werksverzeichnisse und deren Ersteller (FOCUS Nr. 49/ 2007, S. 64, 66f.

Ständiger freier Mitarbeiter des Magazins www.Kunstmarkt.com mit Beiträgen zu kunst- und kulturrechtlichen Themen

Vorträge

an der Universität Münster auf dem 4. Juraforum, in einer internationalen Beutekunstkonferenz in Magdeburg (beides November 2001) und auf dem Round Table des Art Loss Registers, Art Cologne (01.11.2002)

„Der Kunstsachverständige und sein Recht“ (firmeninterne Veranstaltung) 

7. Stuttgarter Stiftungstag am 28.11.2003
Workshop: "Vision wird Wirklichkeit:
Von der Idee bis zur Gründung einer Stiftung"

Referate und Schulungen
- Beim Institute of Art and Law in London am 21.06.2004:
Holocaust Looted Art in German Law
- im Rahmen des Kunst- und Recht- Seminars an der Universität Passau am 01.11.2004
- Im Zusammenhang mit der Eröffnung des Kunstmuseums Stuttgart am 22.03.2005 (Firmenveranstaltung)
- am 22.3.2007 beim ARS Seminar „Kunstkauf für Unternehmen und Unternehmer“
- am 23.04.2007 in Potsdam „Die Restitution von Raubkunst in den europäischen Mitgliedsstaaten“

Münchener Herrenclub am 13. März 2008 zum Thema:
„Die Restitution der Raubkunst in Deutschland und Europa“

Key note zum Thema „Praeda bellica in bellum justum?“  bei der Königlichen Rüstkammer zu Stockholm, 30. Mai 2008

Vortrag beim Deutschen Anwaltstag 2012 zum Thema Bewertung von Kunstgegenständen